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Heute in der Autowelt: Der Toyota HiLux EV rückt näher, der Cayenne wird vollelektrisch, Toyota stellt ein langjähriges Modell in Australien ein und Ford plant ein geheimes Sondermodell.
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Heute in der Autowelt: Der Toyota HiLux EV rückt näher, der Cayenne wird vollelektrisch, Toyota stellt ein langjähriges Modell in Australien ein und Ford plant ein geheimes Sondermodell.

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Thomas Nismenth Automotive Journalist
November 12, 2025 8 min read

Heute in der Autowelt: Der Toyota HiLux EV rückt näher, der Cayenne wird vollelektrisch, Toyota stellt ein langjähriges Modell in Australien ein und Ford plant ein geheimes Sondermodell.

Ich begann den Morgen mit Kaffee und Pickups – denn so macht man das in Australien – und beendete ihn mit einem Gespräch mit einem Fuhrparkmanager, der bereits Ladepläne erstellte. Warum? Der Toyota HiLux EV tauchte langsam auf, und selbst aus dieser Entfernung konnte man erkennen, welche Spur er wählte. Dazu kamen noch ein vollelektrischer Cayenne, ein mutigerer Lexus, ein preiswerter Siebensitzer und ein ziemlich unglücklicher Cadillac – ein ereignisreicher Tag im Autoverkehr.

Toyota HiLux EV: Ein robustes Nutzfahrzeug für den Kurzstreckeneinsatz mit einem klaren Anspruch

Die Schlagzeile ist einfach: Der Toyota HiLux EV 2026 wird speziell für den Stadtverkehr optimiert. Die Reichweite wird auf rund 240 km und die Anhängelast auf bis zu 1,6 Tonnen geschätzt. Das wird sicherlich für hitzige Diskussionen sorgen, klingt aber auch wie ein Volltreffer für Handwerker in Großstädten, kommunale Fuhrparks und alle, deren Alltag eher aus „von Auftrag zu Auftrag in der Stadt“ als aus „spontanen Ausflügen von Perth nach Port Augusta“ besteht.

Toyota HiLux EV als urbanes Nutzfahrzeug-Konzept – redaktionelles Bild zur Unterstützung eines elektrischen Pick-ups für den Stadtverkehr.

Als ich das letzte Mal einen Diesel-HiLux über holprige Schotterpiste jagte, war es nicht nur die Lenkung, die mich so erschöpfte – es war das ständige Brummen und Ruckeln, das mir in die Schultern fuhr. Ein elektrischer HiLux behebt auf dem Papier viele dieser Probleme sofort: leises Anfahren vor Sonnenaufgang, präziseres Manövrieren bei niedrigen Geschwindigkeiten, wenn man mit Anhänger auf engem Raum rückwärtsfährt, und ein Kriechgang mit nur einem Pedal im Verkehr, der sich fast wie Schummeln anfühlt. Der Kompromiss ist jedoch unvermeidlich. Mit der Reichweite von rund 240 km müssen Sie Ihre Woche (und Ihre Ladestopps) gut planen, wenn Sie regelmäßig außerhalb des Autobahnrings unterwegs sind. Und die Anhängelast von 1,6 Tonnen macht deutlich: Wer schwere Gespanne auf langen Strecken ziehen will, sollte lieber beim Diesel bleiben.

  • Zielreichweite: ca. 240 km
  • Anhängelast: bis zu 1,6 Tonnen
  • Ideal für: U-Bahn-Flotten, kurze Strecken, ruhige Starts am frühen Morgen, ohne die Anwohner zu stören.
  • Achten Sie auf: offizielle Nutzlastangaben und DC-Schnellladegeschwindigkeit (beides wird noch bekannt gegeben)

Toyota HiLux Modellpalette 2026: Elektro- und Verbrennermodelle – Preise und Spezifikationen im Überblick

Toyota verfolgt für 2026 eine zweigleisige Strategie: Die treuen HiLux-Kunden bleiben mit dem gewohnten Diesel- und Benzinmotor zufrieden, während der Toyota HiLux EV als smarte Alternative für die Stadt positioniert wird. Dieser pragmatische Ansatz deckt beide Bedürfnisse ab: niedrigere Betriebskosten und ESG-Vorteile für Flottenkunden sowie die gewohnte Geländegängigkeit für Langstrecken- und Fernverkehrskunden.

Nahaufnahme von für Elektrofahrzeuge relevanten Hardwarekomponenten wie Ladeanschlüssen und Sensoren an einem modernen Pickup.

Toyota HiLux Elektroauto vs. HiLux Verbrenner: Kurzer Überblick

HiLux Elektroauto vs. HiLux Verbrenner: Kurzer Überblick
Artikel HiLux Elektroauto (2026) HiLux ICE (Baureihe 2026)
Antriebsstrang Batterieelektrisch Benzin/Diesel (verschiedene)
Reichweite ~240 km (Ziel) Nicht verfügbar (Kraftstoff)
Abschleppen Bis zu 1,6 t Hohe Leistungsfähigkeit; genaue Zahlen für 2026 werden noch bekannt gegeben.
Anwendungsfall Städtische Flotten, Handwerker für kurze Strecken Ferntransporte, Fernarbeit

Für wen der Toyota HiLux EV geeignet ist (und für wen nicht)

  • Ja: Klempner, Elektriker, Landschaftsgärtner, die innerhalb des Ballungsraums 8 bis 12 Haltestellen pro Tag anfahren.
  • Ja: Kommunen und Versorgungsunternehmen mit Depots, festgelegten Routen und nächtlichen Lademöglichkeiten abseits der Straße.
  • Vermutlich nicht: Wohnwagen- und Bootsbesitzer, die an Autobahnen oder weit entfernt von Schnellladestationen wohnen.
  • Unentschlossen: Regionale KMU, die zwar zum Grundpreis abrechnen könnten, aber dennoch gelegentlich längere Aufträge benötigen.

Toyota HiLux EV im Vergleich: Die Konkurrenten kreisen

Im Segment der elektrifizierten Pick-ups tobt ein stiller Wettlauf. Der LDV eT60 hat frühzeitig die Weichen gestellt, und Plug-in-Hybride wie der BYD Shark und der Ford Ranger PHEV drängen mit ihren eigenen Lösungen gegen Reichweitenangst auf den Markt. Der Toyota HiLux EV scheint den vernünftigen Weg einzuschlagen: Er verzichtet auf übertriebene Versprechungen, ist hinsichtlich seiner Einsatzmöglichkeiten ehrlich und überzeugt durch seine Robustheit im täglichen Einsatz – von der Baustelle bis zum Depot.

Unterdessen in der Welt der Pickups: Premcar arbeitet an einem „entscheidenden“ neuen Pickup.

Der australische Lokalmatador Premcar – bekannt für einige der besten werksseitig abgestimmten Tuning-Lösungen für robuste Pickups – wurde mit der Entwicklung eines „entscheidenden neuen Pick-ups“ beauftragt. Wie üblich halten sie sich bedeckt. Erfahrungsgemäß zeichnet sich Premcar durch hervorragende Fahrwerkskontrolle und ein besonders komfortables Fahrgefühl aus. Ich bin bereits einige ihrer Fahrzeuge gefahren, bei denen selbst unebene Straßen kein Hindernis mehr darstellen, sondern einfach nur noch als Straße wahrgenommen werden.

Toyota stellt die Produktion seines auf dem HiLux basierenden SUV in Australien ein.

Keine wirkliche Überraschung: Toyota stellt die Produktion seines auf dem HiLux basierenden SUV hierzulande ein. Der Markt hat sich hin zu neueren Plattformen und Hybridantrieben entwickelt, und die altbewährte Leiterrahmenkonstruktion gerät immer mehr in Vergessenheit. Wer mit dem Gedanken gespielt hat, sich einen zuzulegen, sollte jetzt zugreifen – die Händler werden nicht ewig welche auf Lager haben.

Zwei SUVs der genannten Marken veranschaulichen die sich verändernden Produktpaletten und Markttrends.

Porsche legt Termin fest: Vorstellung des Cayenne Electric steht fest

Porsche hat den Termin für den vollelektrischen Cayenne klar im Kalender markiert – keine vage Andeutung, sondern ein konkretes Datum. Angesichts der Entwicklung des Taycan zu einem wirklich mitreißenden Fahrerauto (allein die verbesserte Pedalmechanik war bei meiner letzten Testfahrt eine Offenbarung), sind die Erwartungen hoch. Die größten Herausforderungen für ein schweres Elektro-SUV? Ein gleichbleibendes Bremsgefühl auf langen Bergabfahrten und ein Fahrwerk, das sich beim Gasgeben so dreht, wie man es von einem Porsche erwartet. Ich hoffe auf eine heckbetonte Auslegung und jene einzigartige Mischung aus Kontrolle und Ruhe, für die Porsche berühmt ist.

Lexus will mutiger werden: Identitätswandel, weniger Standardlösungen

Lexus kündigt an, mehr Risiken einzugehen. Gut so. Als ich mich kürzlich an einer Schnellladestation mit einigen Besitzern unterhielt, war der Tenor: „Behaltet die Ruhe bei, aber gebt uns mehr Seele.“ Wenn sie die gedämpfte Atmosphäre im Innenraum beibehalten und gleichzeitig einen unverwechselbaren Charakter schaffen – mit gefühlvoller Lenkung und Motoren mit Persönlichkeit –, werden sie diejenigen zurückgewinnen, die sich bisher den deutschen Herstellern zugewandt haben. Eine einfache Bedienung statt technischer Spielereien wäre ebenfalls von Vorteil; schließlich braucht niemand ein kompliziertes Menü, um die Sitzheizung einzuschalten.

Lifestyle-Bild: Eine Familie bereitet im Morgengrauen einen SUV vor, was auf eine Neupositionierung der Marke und die Nutzung im Alltag hindeutet.

Preiswertes Angebot: Der Omoda 7 ICE SUV kommt im Januar auf den Markt.

Der Omoda 7-Sitzer-SUV mit Verbrennungsmotor kommt im Januar in Großbritannien ab 29.915 £ auf den Markt – ein überraschend günstiger Preis für einen Familienwagen. Der entscheidende Faktor ist dabei nicht der Platz – davon gibt es reichlich –, sondern die wahrgenommene Qualität und das ausgereifte Infotainmentsystem. Eltern werden über die etwas straffe Federung hinwegsehen, wenn der Innenraum hochwertig wirkt und die Smartphone-Spiegelung reibungslos funktioniert.

  • Im Handel erhältlich ab: Januar (GB)
  • Startpreis: 29.915 £
  • Argumentation: Familienfreundliches Zimmer ohne die Kosten von Premiummarken
  • Offene Fragen: Motorleistung, Sicherheitsausstattung nach Ausstattungsvariante, flüssige Smartphone-Benutzeroberfläche

Spielzeuge und Teaser für die Rennstrecke: Ford Racings geheimer Straßenwagen

Ford Racing hat für Januar eine Überraschung in petto: ein Straßenfahrzeug. Die Marke hat sich in letzter Zeit in verspielter Stimmung gezeigt – Mustang-Sondermodelle, Offroad-Boliden, alles dabei – also erwartet etwas Lautes, Limitiertes und technisch ausgefeiltes. Ich nehme ein Dezibelmessgerät mit. Und eine Mütze. Die Boxengasse im Januar ist kein Zuckerschlecken.

Autsch: Eine CT5-V Blackwing brennt vor 3.000 Meilen ab.

Einem armen Kerl ist der Cadillac CT5-V Blackwing nach nicht einmal 5.000 Kilometern durchgebrannt. Schreckliche Fotos, eine ernüchternde Lektion. Leistungsstarke, heißlaufende Autos brauchen penible Wartung und sinnvolle Modifikationen. Wenn Sie einen Gebrauchtwagen kaufen, lassen Sie ihn von jemandem begutachten, der weiß, wie durchgebrannte Hitzeschutzbleche aussehen. Und ja, ein kleiner Feuerlöscher in der Garage ist nie übertrieben.

Kultur im Fokus: Cropley kauft ein weiteres Auto, Skoda wird 130 Jahre alt

Bei Autocar hat Steve Cropley sich schon wieder ein Auto gekauft, was sich für ihn wie der automobile Sonnenaufgang anfühlt – beruhigend und unausweichlich. Skoda feiert derweil sein 130-jähriges Jubiläum. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich zum ersten Mal einen vRS Kombi über eine walisische Landstraße jagte und mir – laut und leise – eingestehen musste, dass er einfach genial war. Schon erstaunlich, wie sich der Ruf einer Marke verändert, wenn ein Produkt einfach unauffällig seinen Dienst verrichtet.

Kurzinfos

  • Der Toyota HiLux EV zielt auf Kurzstreckentauglichkeit ab, nicht auf das Ziehen von Anhängern über lange Strecken.
  • Vorstellungstermin des Cayenne Electric – achten Sie auf Gewichtsmanagement, Bremsgefühl und Reichweite.
  • Toyota nimmt sein auf dem HiLux basierendes SUV-Modell in Australien vom Markt, da sich die Kundenpräferenzen ändern.
  • Omoda 7 punktet mit seinem Preis; Qualität und Benutzerfreundlichkeit werden über das Urteil entscheiden.
  • Ford Racing kündigt ein Januar-Special an – erwarten Sie Lärm und Zahlen.
  • Der Brand des CT5-V Blackwing mahnt uns: Heiße Autos brauchen kühle Köpfe.

Abschluss

Der rote Faden heute ist Wandel mit praktischem Nutzen. Der Toyota HiLux EV entwickelt sich zum idealen Stadtauto mit echten Alltagsvorteilen, Porsche bereitet einen elektrischen Cayenne mit hohen Erwartungen vor, und Lexus will mehr Charakter, ohne dabei seine Eleganz einzubüßen. Selbst im Segment der Familienautos tut sich etwas: Omoda setzt auf wettbewerbsfähige Preise. Der Januar verspricht viel los zu werden – also Termin vormerken und vielleicht schon mal einen Platz in der Einfahrt reservieren.

Häufig gestellte Fragen

Welche Reichweite und Anhängelast sind beim Toyota HiLux EV des Modelljahrs 2026 zu erwarten?

Die aktuellen Richtlinien gehen von einer Reichweite von etwa 240 km und einer Anhängelast von bis zu 1,6 Tonnen aus, was für den Einsatz im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken geeignet ist.

Stellt Toyota die Produktion eines auf dem HiLux basierenden SUV in Australien ein?

Ja. Toyota nimmt seinen auf dem HiLux basierenden SUV aus dem australischen Modellprogramm zurück, da sich die Käuferpräferenzen und Plattformen weiterentwickeln.

Wann wird der elektrische Porsche Cayenne vorgestellt?

Porsche hat einen offiziellen Präsentationstermin festgelegt; die Premiere steht unmittelbar bevor.

Was ist der Einstiegspreis für das Omoda 7 in Großbritannien?

Ab 29.915 £, Verkaufsstart im Januar.

Was ist das „geheime Straßenfahrzeug“ von Ford Racing?

Details werden vorerst noch geheim gehalten, aber die Premiere ist für Januar geplant und es dürfte sich um ein leistungsstarkes Sondermodell in limitierter Auflage handeln.

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Thomas Nismenth

Senior Automotive Journalist

Award-winning automotive journalist with 10+ years covering luxury vehicles, EVs, and performance cars. Thomas brings firsthand experience from test drives, factory visits, and industry events worldwide.

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