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Kia Tasman bleibt trotz schleppender Verkaufszahlen engagiert – Daily Car News (30.01.2026)
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Kia Tasman bleibt trotz schleppender Verkaufszahlen engagiert – Daily Car News (30.01.2026)

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Thomas Nismenth Automotive Journalist
January 30, 2026 6 min read

Alltagsfahrt: Kia setzt verstärkt auf Pickups, Pickups verlagern ihren Fokus auf die Straße, und China verschärft die Kontrollen.

Ich begann den Morgen mit einem langen Kaffee und einem noch längeren Posteingang. Bis zum Mittagessen kristallisierte sich ein Thema wie ein Känguru im Scheinwerferlicht heraus: Die Welten der Pick-ups und Elektrofahrzeuge werden in entgegengesetzte Richtungen gezogen, und China ist die Gravitationskraft dazwischen. Kia setzt auf einen schleppend verkauften neuen Pick-up und eine vorsichtige Elektroauto-Strategie, Volkswagen will einen Pickup, der Kurven mit Bravour meistert, Europas Autobosse spielen geopolitisches Twister, und Regulierungsbehörden (und Polizeiflotten) schreiben die Spielregeln neu. Anschnallen!

Kias Wendepunkt: Tasman bleibt, Kombis nicht, EV4 geht vorsichtig vor

Redaktionelle Automobilfotografie: Der Kia EV4 im Mittelpunkt. Kontext: Markteinführung des Kia EV4 mit im Vergleich zu Tesla eher verhaltenen Verkaufserwartungen.

Aus den drei Berichten von CarExpert liest sich Kias Woche wie ein Sitzungstagebuch:

  • Der Tasman Pickup mag zwar etwas langsam in Fahrt kommen, aber Kia lässt sich davon nicht beirren: „Wir müssen ihn zum Erfolg führen.“ Das ist die richtige Einstellung für Australien, wo Ranger und HiLux zum Frühstück verspeisen und Nachschlag verlangen. Wenn Kia das Fahrwerk des Tasman so abstimmt, dass er auch mit holprigen Straßen zurechtkommt, und die Kabine robust gestaltet (leicht abwaschbar wäre wünschenswert), dann hat er Potenzial.
  • Kombis? Vergiss es. Kia wird in Australien nicht der Retter der Kombi-Fans sein. So sehr ich Kombis für Surfbretter und Hunde auch liebe, der Markt verlangt nach hohen Sitzen und markanten Radkästen. Die Zahlen sprechen für sich.
  • Der EV4 erhält ein moderates Verkaufsziel. Vernünftig. Der Markt für kompakte „Tesla-Konkurrenten“ ist derzeit hart umkämpft, die Angebote schwanken ständig, und die Käufer sind wählerisch. Konservative Ziele bedeuten weniger Rabatte in der Zukunft und zufriedenere Händler. Damit kann ich gut leben.
Vergleichsfoto eines Automobilherstellers: Kia EV4 neben Tesla Model 3. Hintergrund: Der aufkommende Wettbewerb zwischen Kias EV4 und Teslas Model 3.

Bei meinen Testfahrten mit Kia-Testwagen auf holprigen Landstraßen fiel mir besonders auf, wie schnell die Marke Verbesserungen umsetzt. Das Lenkgefühl wird optimiert, die Geräuschdämmung verbessert. Wenn diese kontinuierliche Weiterentwicklung auch beim Tasman und EV4 zum Tragen kommt, können beide Modelle in ihren jeweiligen Segmenten richtig durchstarten, anstatt mit überzogenen Versprechungen und unausgereiften Produkten auf den Markt zu kommen.

Kurz zusammengefasst: Worauf Sie bei Kia achten sollten

  • Tasman: Nutzlast-/Fahrwerksbalance und Servicenetzwerk-Support für Handwerker und Fuhrparks.
  • EV4: Ladekurve und Energieeffizienz im realen Straßenverkehr, nicht nur auf dem Papier.
  • Kombis: Ruhe in Frieden (vorerst). Crossover sind weiterhin die unangefochtenen Marktführer im Schulverkehr.

Utes im Wandel: VWs Kurvenräuber gegen den altmodischen Kriecher

Carscoops preist einen neuen Volkswagen Pickup an, der „besser Kurven fährt als im Kriechgang“. Anders gesagt: weniger Offroad-Gehabe, mehr sportliche Kompaktheit auf einer Pritsche. Ehrlich gesagt? Genau dort bewegen sich viele Käufer – auf nassen Kreisverkehren, engen Stadtrampen, Wochenendausflügen, nicht auf der Canning Stock Route.

Hier könnte der Kia Tasman seine Stärken ausspielen: Er sollte sich auf Alltagstauglichkeit konzentrieren, robust bleiben und nicht jede Variante in einen Dakar-Truck verwandeln. Ich bin schon mit solchen „Offroad“-Sondermodellen im Alltag gefahren, die wie Einkaufswagen in der Spur liefen. Für ein Foto ganz nett, aber freitags einfach nur noch nervig.

Abholung/Pickup-Richtung Fahrverhalten auf der Straße Offroad-Fokus Status Was es signalisiert
Kia Tasman Streben Sie nach komfortablem, stabilem Tourenfahren Arbeitstauglich, nicht extrem Im Angebot, auf der Suche nach Halt Kia will durch Benutzerfreundlichkeit hohe Absatzzahlen erzielen.
VW „Kurven“-Pickup Priorisiert Sekundär In Entwicklung Utes als Fahrerautos
Traditionelle Geländewagen Akzeptabel Primär Marktführer Abenteuer verkaufen sich gut, aber der Komfort im Alltag ist wichtig.

Qualität und Regulierung: Mazdas Lenkungsprobleme und Chinas hartes Durchgreifen

Ebenfalls von Carscoops: Die Geschichte um die schwergängige Lenkung bei Mazda ist noch nicht vorbei. Fahrer berichten, dass eine frühere Lösung bei Modellen wie dem CX-90 nicht dauerhaft geholfen hat. Falls Sie betroffen sind, vereinbaren Sie einen Termin beim Händler und testen Sie das Fahrzeug anschließend auf einer sicheren Strecke – beispielsweise durch sanfte Spurwechsel bei Stadtgeschwindigkeit –, um sicherzustellen, dass sich die Lenkung wieder wie gewohnt anfühlt. Mazda legt normalerweise großen Wert auf die Fahrdynamik; das Problem wird dem Unternehmen sehr am Herzen liegen.

Redaktionelles Lifestyle-/Kontextbild für Automobilnachrichten: Thema: Industrie. Szene: Eine geschäftige Automobilfabrik in Europa mit Arbeitern an der Produktionslinie.

Unterdessen berichtet CarExpert, dass China die Anforderungen an die Langlebigkeit von Autos verschärft, um minderwertige Produkte auszusortieren. Gut so. Die Branche brauchte das. Wer schon mal einen Neuwagen gefahren hat, der quietscht wie ein fünf Jahre alter Wagen, weiß, warum. Strengere Tests kommen in der Regel allen zugute: zuerst den inländischen Käufern, dann den Exportmärkten.

Chinas wachsender Einfluss: Polizeiautos, Vorstandsetagen und eine Dusche im Kofferraum

  • CarExpert berichtet, dass chinesische Fahrzeuge nun bei der Polizei in New South Wales im Einsatz sind. Die Einführung in Fahrzeugflotten ist der entscheidende Faktor für die Zuverlässigkeit: Kosten über den gesamten Lebenszyklus, Verfügbarkeit und Sicherheit sind wichtiger als Markenpolitik. Es ist zu erwarten, dass weitere Kommunen und Energieversorger diesem Beispiel folgen werden.
  • Autocar weist darauf hin, dass die europäische Industrie zwischen dem Schutz heimischer Arbeitsplätze und den Gewinnen in China hin- und hergerissen ist. Ich habe an diesen Telefonkonferenzen zu den Geschäftsergebnissen teilgenommen – der Subtext ist immer derselbe: „Reizt den Drachen nicht, aber kauft bitte auch unsere in Europa produzierten Elektroautos.“ Es ist ein Drahtseilakt im Gegenwind.
  • Im Bereich der Fahrzeuge, die es wohl erst 2026 geben wird, präsentiert Carscoops einen von Alibaba unterstützten IM Motors LS9 Hyper-SUV mit extremer Hinterradlenkung – „lenkt wie ein Gabelstapler“ – und sogar einer Dusche. Man mag darüber lachen; die Hinterradlenkung ist in engen Städten ein echter Segen. Und die Dusche? Für Mountainbiker und Surfer ist sie gar nicht so albern, wie es klingt. Ich habe mich schon mit Schlimmerem abgeduscht.

Was bedeutet das für die Käufer?

  • Chinesische Marken: Erwarten Sie eine verbesserte Verarbeitungsqualität und Langlebigkeit, da die Vorschriften strenger werden; beobachten Sie Flottenverträge als Gradmesser.
  • Europäische Marken: Mögliche Preis- und Inhaltsanpassungen angesichts von Zöllen, Beschaffungsfragen und Gewinnmargen im Hintergrund.
  • Technische Spielereien wie Hinterradlenkung und clevere Verpackungslösungen werden sich nach und nach durchsetzen. Die Dusche wahrscheinlich nicht – schade.

Realitätscheck: Marktplatzverkäufe und Sicherheit

Eine traurige Nachricht von Carscoops: Ein Autoverkauf über Facebook Marketplace endete tödlich. Ich habe schon unzählige Autos gekauft und verkauft. Meine Lebensregeln:

  • Treffen Sie sich bei Tageslicht an einer Polizeiwache oder einem sicheren öffentlichen Ort.
  • Bring einen Freund mit; teilt euren Live-Standort.
  • Keine bargeldintensiven Geschäfte – nur nachverfolgbare Zahlungsmethoden nutzen.
  • Bewahren Sie Schlüssel und Unterlagen getrennt auf, bis die Gelder eingegangen sind.

Schlussgedanken

Kias Geduld mit dem Tasman und ihre Vorsicht beim EV4 wirken reif, wenn auch nicht aufregend. Volkswagens straßenorientierter Pickup ist ein Zeichen der Zeit: Die meisten Pick-ups sind auf Asphalt unterwegs. Chinas Regulierungsbehörden und Käufer entwickeln sich rasant weiter – ebenso die Autos – und Flottenbetreiber von Sydney bis Stuttgart reagieren darauf. Der rote Faden ist Vertrauen. Langsam aufgebaut, schnell verloren. Die heutigen Schlagzeilen zeigen, dass die Branche sich erinnert.

Häufig gestellte Fragen

  • Stellt Kia das Projekt Tasman ein? Nein. Trotz schleppender Verkaufszahlen zu Beginn bekräftigt Kia sein Engagement für den Erfolg des Tasman.
  • Kehren Kombis in Kias australisches Modellprogramm zurück? Wohl kaum. Kia hat signalisiert, dass man Kombis in Australien nicht „retten“ wird, da Käufer SUVs und Crossover bevorzugen.
  • Was ist der Kia EV4? Ein kompakter Elektrowagen, der als Konkurrent von Tesla positioniert ist, aber zunächst mit bescheidenen Verkaufszielen startet – Kia geht in einem volatilen Markt vorsichtig vor.
  • Was hat es mit dem Problem der schwergängigen Lenkung bei Mazda auf sich? Berichten zufolge haben einige Besitzer auch nach einer ersten Reparatur weiterhin Schwierigkeiten. Falls Sie betroffen sind, wenden Sie sich bitte an Ihren Händler und lassen Sie das Lenkgefühl nach der Reparatur überprüfen.
  • Werden chinesische Autos strengeren Qualitätskontrollen unterzogen? Ja. Berichten zufolge führt China höhere Anforderungen an die Langlebigkeit ein, was die langfristige Qualität, insbesondere bei Exportfahrzeugen, verbessern dürfte.
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Thomas Nismenth

Senior Automotive Journalist

Award-winning automotive journalist with 10+ years covering luxury vehicles, EVs, and performance cars. Thomas brings firsthand experience from test drives, factory visits, and industry events worldwide.

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